Nursery Rhyme Time


Let's sing and rhyme! Übersetzerin und Sprachcoach Karina Eichholz aus Föritztal möchte den Kleinsten mit viel Spaß und Freude ein erstes Gefühl für Fremdsprachen vermitteln. Dafür greift sie auf einen reichen Fundus an englischen Bilderbüchern und Liedern zurück.

Nächste Termine:

Mittwoch, 12.02.2020 um 16 Uhr
Mittwoch, 26.02.2020 um 16 Uhr
Mittwoch, 11.03.2020 um 16 Uhr
Mittwoch, 25.03.2020 um 16 Uhr
Mittwoch, 08.04.2020 um 16 Uhr
Mittwoch, 22.04.2020 um 16 Uhr


Dauer: ca. 30 Minuten
Für: Kinder von 1 bis 5 Jahre
Eintritt: frei

Karina Eichholz

Vorlesezeit am Samstag

Einmal im Monat findet bei uns am Samstagvormittag eine Vorlesezeit statt. Die Termine geben wir rechtzeitig hier und auf unserer Facebook-Seite bekannt.

Lernen Sie zusammen mit Ihrem Kind unsere wunderschönen Bilderbücher kennen, lassen Sie sich von der magischen Aura des Kamishibai verzaubern und erleben Sie tolle Geschichten!
 

Dauer: ca. 20 Minuten
Für: Kinder von 3 bis 6 Jahren
Eintritt: frei

Nächste Termine:

Samstag, 15.02.2020 um 10 Uhr

                                                          

                 

 
 

Mittwoch, 12.02.2020 um 18.30 Uhr: Autorenlesung und Gespräch "Alkohol ist ein Blender"

Buchcover Sante

In diesem Werk verschmelzen autobiografische Elemente mit bewusster Lebenshilfe. Der Kampf gegen die Alkoholsucht verlangt in erster Linie Eigeninitiative. Dazu fordert dieses Buch nachdrücklich auf, und sieht sich als mutmachender Wegbegleiter auf dem Weg zu einer zufriedenen Abstinenz.

Der Autor wagt eine völlig neue Sichtweise auf die Alkoholabhängigkeit, und zerrt diese unbarmherzig ans Licht. Auch die Hintergrunderkrankungen wie Depressionen, mangelndes Selbstbewusstsein oder Angstzustände werden aufgrund der persönlichen Erfahrungswerte des Autors durchleuchtet.

Die eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse niederschreiben bedeutet gleichzeitig ein Weitergeben von Strategien und Überlegungen an den Leser. Ein Buch für alle, die ihr Leben endlich wieder leben möchten. Ein Buch, das Mut macht, beim Kampf gegen die Alkoholsucht mit ihren tausend Fratzen. Nicht nur für Betroffene empfehlenswert, auch Angehörige und allgemein am Thema interessierte Menschen sollten dieses Werk lesen.

Authentisch, weil „Alkohol ist ein Blender“ der Feder eines Alkoholikers entsprungen ist.
Folgende Worte fassen den Inhalt dieses Buch in einem Satz zusammen: Keine Schönrederei, sondern nichts als die Wahrheit.

Jason Sante

Jason Sante alias Edgar S. Schöberl, Jahrgang 1968, schreibt Sachbücher, Thriller und Kurzgeschichten. Beruflich war der gelernte Bäcker als Fernfahrer, Kellner, Paketbostbote und Bühnenarbeiter am Müncher Staatstheater tätig. Der Autor hat viel Zeit in der Sucht-Psychiatrie verbracht, sei es als Patient oder zum Recherchieren. Aktuell widmet er sich überwiegend dem Schreiben und hält zahlreiche Lesungen zu seiner Suchtkrankheit.

Dauer: ca. 90 Minuten
Der Eintritt ist frei


Die Lesung findet in Kooperation mit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen beim Landratsamt Sonneberg (KISS) im Rahmen der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Dienstag, 03.03.2020 um 19 Uhr: "Völkische Landnahme" - Lesung und Gespräch

Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung « zu verhindern.
Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr.



Andreas Speit

Jahrgang 1966, Diplom-Sozialökonom, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz Nord, regelmäßige Beiträge für Freitag, Blick nach rechts und jungle world, mehrere Auszeichnungen, u. a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus.


Foto: L. Schmidt

Andrea Röpke

Andrea Röpke, geboren 1965, ist die führende deutsche Journalistin zum Thema Rechtsextremismus. Im Zuge ihrer Recherchen in der rechtsextremen Szene wurde sie mehrfach tätlich angegriffen. Sie arbeitet u.a. für „Panorama“, „Fakt“ und „Spiegel TV“, ihre Texte veröffentlicht sie im „Spiegel“, der „Süddeutschen Zeitung“, im „Focus“ und im „Stern“. Andrea Röpke wurde für ihre journalistische Arbeit vielfältig ausgezeichnet, u.a. mit dem Otto-Brenner-Preis, dem Leuchtturm-Preis des Netzwerks Recherche, dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden und als "Reporterin des Jahres", und "Journalistin des Jahres".

Pressestimmen

Röpke und Speits Buch ist auch deshalb so gut, weil es zeigt, welche Gefahr von scheinbar abseitigen Gruppen und Vereinen ausgeht.
Anna Vollmer, FAZ

Ein Buch für noch ahnungslose Dorfbewohner, engagierte Bürger und den Verfassungsschutz, der bestimmt wieder von nichts weiß.
Frank Willmann, neues deutschland

Das glänzend recherchierte, lesenswerte Buch »Völkische Landnahme« zeigt sehr eindrücklich, dass Naturliebe auch Menschenhass bedeuten kann.
Wolfgang M. Schmitt, Rhein-Zeitung




Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und MOBIT - Mobile Beratung in Thüringen für Demokratie - Gegen Rechtsextremismus statt.

Ausschlussklausel:
Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Mittwoch, 22.April 2020, 18:30 Uhr: Reiselust Albanien- Foto- und Videoshow von Mady Host

Angetrieben von ihrer Abenteuerlust packt die Journalistin Mady Host den Rucksack und reist zusammen mit ihrer Freundin Cornelia einmal im Uhrzeigersinn durch Albanien. Ihre Reise beginnt in der Hauptstadt Tirana, von dort aus geht es in den Norden, über den Osten südwärts, weiter ans Meer und im westlichen Teil an der Küste zurück zum Ausgangspunkt. Als Backpackerinnen erschließen sie sich das Land zu Fuß, mit Bussen, aber auch per Anhalter – ihr Zelt immer dabei.

Innerhalb von zweieinhalb Wochen tauchen sie in das albanische Leben ein, lauschen den traditionellen Gesängen, beobachten eine Hochzeitsgesellschaft, messen sich beim Armdrücken mit einem charmanten Straßenjungen und werden in der Weltkulturerbe-Stadt Gjirokastra vom unnachahmlichen Flair verzaubert.

Was ist eigentlich Glück? Mady Host fragt die verschiedensten Albanerinnen und Albaner, was für sie Glück bedeutet und hält alle Antworten auf Fotos fest. Zudem führt sie ein spannendes Tauschprojekt durch, startet mit einer Flasche deutschen Bieres, erhält sogar ein lebendiges Objekt und nimmt schließlich einen ganz persönlichen Glücksbringer mit nach Hause … Davon berichtet sie in ihrer mitreißenden Präsentation.

 … von dankbaren Müllern, fröhlichen Kindern, stolzen Familien, gut gelaunten Männerrunden und genügsamen alten Frauen.

Ein amüsantes Programm, großartige Bilder und Videos, Tipps & Länderinfos – gewürzt mit einer Prise Humor und ganz viel Herz.

Mady Host, geboren 1985, lebt in ihrer Heimatstadt Magdeburg. Die Sozial- und Gesundheitsjournalistin bereist von "ihrem Basislager aus" die verschiedensten Länder - oftmals ausgerüstet mit Rucksack, Zelt und festen Wanderschuhen. Sie veröffentlicht Bücher, Kolumnen, Blogtexte, Fotos und Videos über ihre Reisen.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Mittwoch, 13.05.2020 um 18 Uhr: "Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung"




Träumen, Erfinden, Erinnern: Ein großer Roman über eine kleine Frau

Ich habe meine Großmutter gekannt, aber ich wusste nicht, dass sie es war. Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durchboxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, verändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche.

Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hörbuch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

Pressestimmen:

»Ein bewegender Roman, der als spannende Spurensuche und anrührende Lebensgeschichte zugleich in den Bann zieht.«
Beatrice le Coutre-Bick, Literaturhäuser Niedersachsen »›Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday‹ ist eine bewegende und berührende Familiengeschichte voller Sehnsucht und Träume.«
Janett Cernohuby, janetts-meinung.de, 6. Dezember 2019

»Ein anspruchsvolles Werk, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt wie es unterhaltend ist. Tanja Langer hat gründlich recherchiert und zeichnet in kunstvoller und plastischer Sprache ein schonungsloses Bild Lüneburgs in den späten 1940er-Jahren.«
Ruth Heume, Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 30. November 2019

 

»Die Geschichte einer starken Frau im Nachkriegsdeutschland ist fesselnd erzählt und enthält – sicherlich nicht unbeabsichtigt – starke Gegenwartsbezüge.«
ekz Informationsdienst, 30. September 2019

»Die Geschichte einer starken Frau im Nachkriegsdeutschland ist fesselnd erzählt und enthält – sicherlich nicht unbeabsichtigt – starke Gegenwartsbezüge.«
ekz Informationsdienst, 30. September 2019

 



Der Eintritt ist frei.
Die Lesung findet mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt.